1. Hat der Gesetzgeber das Risiko einer Vertragsstörung erkannt und zur Lösung der Problematik eine speziellere gesetzliche Vorschrift geschaffen, ist grundsätzlich eine Vertragsanpassung wegen Störung der Geschäftsgrundlage nach § 313 BGB nicht möglich.
2. Zur Bewältigung der sog. „Gaskrise“ (einschließlich der dadurch hervorgerufenen Folgen für den Strommarkt) ist ein Rückgriff auf § 313 BGB nicht möglich.
3. Die bewusst an eine hoheitliche als Verwaltungsakt anknüpfende Regelung des § 24 EnSiG schließt eine eigenständige Überprüfung der Voraussetzungen des Preisanpassungsrechts dem Grunde nach durch ein Zivilgericht von vornherein aus.
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